Kuba 2003


Tag 1: 7.8.2003

Der Flug verlief reibungslos. Ausser dass Heiner zu breite Schultern hat :-) In Kuba gelandet, sehen wir noch vor der Passkontrolle Fidel im Fernsehen. Nach dem Transver ins Hotel, besuchte uns Manuela Zimmerle (Helvetic Tours) und erzählt uns ein wenig von Kuba und Varadero. àZum Znacht gibt es schwarze Bohnen mit Reis und Hünchen. Der Gepäckträger des Hotels verkauft uns gefälschte Cohiba-Cigarillos, aber die Schachtel war es wert! Zum Abschluss genemigten wir uns einen Cuba-Libre in einer Salsa-Bar!

Tag 2: 8.8.2003

Wir schlafen aus, und gehen auf einem Spaziergang durch Varadero-Dorf. Jetzt schon wird uns klar, wie schlecht es den Menschen geht. Wir schlendern umher und beschliessen ins Delphinarium zu gehen.Dort angekommen (Taxi), sagt uns der Typ an der Kasse, dass die nächste Vorstellung erst in 3 Stunden stattfindet. Ok wieder zurück nach Varadero. Varadero, das Touristen-Mekka entpuppt sich als Riesenflop für Individualtouristen. Nur in den All-Inclusive Hotels wird einem Etwas geboten. Wir freuen uns auf das Auto um aus diesem Nest wegzukommen. Meine Stimmung ist nicht die Beste. Merke: Mann sollte die Landessprache beherrschen ! Wir essen am Strand zu Mittag, und noch bevor das Gewitter kommt, sind wir wider im Hotel. Dort verbringen wir den Nachmittag mit Lesen und Schlafen. Zum Mittagessen gabs übrigens schwarze Bohnen und Reis mit Fisch. Am Abend adden wir in der Salsa-Bar und genossen die Cuba-Libres.

Tag 3: 9.8.2003

Die Frustration über Varadero nimmt kein Ende. Unser geplanter Ausflug mit einem Glasbodenboot klappt nicht, weil das Boot defekt ist. Andere Ausflüge gibt es nicht. Wir gehen also Baden, und beobachten die Sandmaschiene. Nich einem Telefon mit Manuela, treffen wir sie am Abend. Havanna ist gebucht und die letzte Nacht in Varadero im Quattro Palmas auch. Sie empfielt uns in Vinales ein Casa Particular.

Tag 4: 10.8.2003

Wir stehen um 9.00 Uhr auf, freuen uns aufs Auto. Um 11.30 Uhr sind wir im Hotel Tuxpan um unser Auto abzuholen. Sie sind es noch am waschen. Danach fahren wir los. In Matanzas finden wir den Weg sofort. In Havanna angekommen folgen wir dem Rat von Manuela und wollen zum Tunnel. Ein Typ von einer Tankstelle erklärte sich bereit uns nach Havanna Vieja zu führen. Sein Name ist David. Am Sonntag wird er gereinigt. (sagt uns zumindest David) Den ersten Abend in Havanna verbrachten wir in einer Salsa-Bar in der Nähe unseres schönen Hotels "Tejadillio". Im El Patio gibts gute Mojitos ! Wir bleiben noch einen Tag länger.

Tag 5: 11.8.2003

Wir beschliessen in die Partagas Tabak-Fabrick zu gehen, um die Touri-Tour zu machen. Als wir richtung Capitol aufbrechen, sprechen uns zwei Typen an und führen uns durch das "richtige" Havanna. Einer der Beiden arbeitet bei der "Romeo und Julitta" Fabrik als Tourguide und zeigt uns die Fabrik. Davor wollte er uns COHIBAS verkaufen. Wir kaufen ihm "nur" 10 Stück ab, weil wir befürchten den Rest nicht durch denn Zoll kriegen. Er ist entäuscht. Nach der Führung wollte er uns unbedingt 15-jährigen Rum verkaufen. Wieder Pech gehabt, wir kaufen nicht über die Strasse. Danach fahren wir ins Hotel, um Siesta zu halten. Im HBO läuft gerade Blues Brothers 2000! Zum Apero gehts ins Bodegita de Medio, das berühmte Cafe wo Ernest Hemmingway seine Mojitos getrunken hat. (Der Mojito im el Patio ist zwar besser ...) Zum Znachtessen gibts Spaghetti. Den Rest des Abends verbringen wir im El Patio mit Mojitos für 3$!

Tag 6: 12.8.2003

Da wir unsere Wäsche gemacht haben, haben wir die Klimaanlage aufgedreht. Die trockene Luft trocknet besser als die sonst extrem feuchte Luft in Kuba. Wir benutzen unser Zimmer als gigantischen Trockner. Nachteil: es ist verdammt kalt in der Nacht. Nach dem Morgenessen sehen wir uns das Forteleza de San Carlos de la Cabana an. Hinaus mit dem Taxi durch den Tunnel. Im Forteleza sehen wir per Zufall die Kanonen-Zeremonie, bei der eine kleine Kanone abgefeuert wird. Sie diehnte als Zeichen, das die Stadt-Tore im frühen Kuba geschlossen werden. Ein Museum zum gedenken an Comandante Ernesto "Che" Guevara zeigte Bilder und Gegenstände von Che. Sein Büro befand sich ebenfalls im Museum. Auf dem Forteleza stehen auch noch ein paar Raketen. Ob sie noch funktionieren, weiss nur das Militär. Laut Lonely-Planet ist immer noch eine Militärbasis auf dem Forteleza. Zurück fahren wir mit einem privaten Auto, einem Hyundai Coupe. Nach dem Schloss besuchen wir die Shopping-Meile des alten Havannas. Dort gibts eigentlich alles. Eine Sony Anlage für 570$. Welcher Kubaner kann sich das leisten, bei einem Durchnittseinkommen von ca. 15-20$ pro Monat? Vieleicht jene die reiche Verwante in den USA haben. Beim Besuch des Kapitols sehen wir den Diamanten, welcher den Ursprung für alle Strassennummern in Kuba bildet. Nach dem Kapitol besuchen wir die grösste Tabakfabrik in Kuba, Partagas. Allerdings nur den Shop. COHIBA Esplendidos für 399$, das ist ca. 0.6 mal Schweizerpreis. Allerdings bestätigt sich Verdacht, das die Panetelas vom ersten Tag Fälschungen sind. Gut schmecken sie trotzdem. Nach dem Capitol zieht es uns zum Havanna Club Museum. Für 5$ machen wir die Führung auf Deutsch mit. Hat sich nicht gelohnt! Im Shop gabs den Havanna-Club Anejo für 3$ ! Danach setzten wir uns in die angrenzende Bar und werden von einer Salsa-Band verzaubert. Wir kaufen eine CD. Heute Abend gehen wir ein letztes mal ins Patio.

Tag 7: 13.8.2003

Nach dem Morgenessen checken wir aus. Unser Suzuki steht noch heil da wo wir ihn abgestellt haben. Auf dem Weg zur Servi-Cupet Tankstelle verfahren wir uns prompt. Doch dank Heiners Kartenlesekunst müssen wir nicht in der Schweizer Botschaf in Miramar um Hilfe bitten. Nach dem Tanken suchen wie die Autobahn. Wir finden sie auch ohne Schilder. Die fahrt nach Pinar del Rio dauert ca. 2.5 Stunden. Dort wollen uns ein paar Studenten die Stadt zeigen. Wir hängen sie ab, sie fahren mit dem Velo. Als wir durch Pinar del Rio fahren beschliessen wir gleich weiter nach Vinales zu fahren. Pinar ist leider nicht so toll. Die Strasse nach Vinales ist sehr kurvig. Vinales besteht aus drei paralellen Strassen, welche von kleinen Häusern gesäumt sind. Fast alle Häuser haben das Zeichen der Casa Particulares. Wir fragen einfach bei einem Haus das uns gefällt. Fernando spricht Englisch, sagt uns aber das er bereits Gäste hat. Er kenne aber jemanden der noch platz hat. Es ist die Villa Geo. Eine sehr nette Familie, welche aber nur Spanisch spricht. Aber mit Händen und Füssen bekommen wir sogar ein sehr gutes Nachtessen. Natürlich schwarze Bohnen mit Reis und Hühnchen. Die Familie hat uns für Morgen eine Tour durch das Tal organisiert, mit Pferden. Wir sind gespannt darauf. Wir sitzen noch ein wenig auf der Veranda und lesen. Heiner hat tatsächlich ein deutschen Buch über die Geschichte Kubas gefunden.

Tag 8: 14.8.2003

Nach dem Morgenessen gehen wir auf eine Reittour durch das Tal. Organisiert durch die Familie. Wir reiten zuerst mit unserem Guide Amed zu einem Tabak-Bauern. Dort zeigt er uns wie die Puros, die hier alle Bauern rauchen, gemacht werden. Ich kann meine erste selbstgemachte Zigarre drehen. Danach reiten wir weiter durch das Tal und sehen noch eine Höhle. Als es zu regnen beginnt, lotzt uns Amed zu einem Haus, wo wir warten. Auf dem Rückweg beginnt es erneut zu regnen, und wir kommen patschnass nach Hause. Den Nachmittag verbringen wir mit lesen und sprechen mit einem Familienmitglied über Kuba. Zum Znacht gibt es Fisch. Wir gehen noch für ein Bier ins Dorf, und treffen dort einen Franzosen der alleine unterwegs ist. Er erzählt uns ein wenig, und sagt uns wie gut kubanisch Frauen sind... Das werden wir wohl nie selbst testen! Ich glaube ich habe mich erkältet, und kann nicht schlafen weil meine Nase zu ist.

Tag 9: 15.8.2003

Ich habe schlecht geschlafen, meine Erkältung ist stärker geworden. Nach dem Morgenessen brechen wir auf, um alle Touristenattraktionen zu sehen. Als erstes die Cueva del Indio. Eine kurze Höhle mit einer kurzen Bootsfahrt, nicht sehr spannend. Danach die Cueva San Miguel, welche am Abend ab 21.00 Uhr eine Disco ist. Noch langweiliger. Das Monument Historica (oder so..) ist ein totaler Touri-Ort. Im Restaurant gibts nur ein Menu für 15$. Wir fahren zum Hotel las Jasminas, von welchem man einen schönen Blick ins Tal werfen kann. Wir essen im Dorf belegte Brote. Den Nachmittag verbringen wir wieder mit lesen auf der Veranda. Zum Nachtessen gibt es Lobster, sehr lecker. Ich gehe früh ins Bett, um meine Erkältung los zu werden. Morgen fahren wir nach Cienfuegos. Das wird eine lange Fahrt (ca. 500km)

Tag 10: 16.8.2003

Hernando hat für uns mit Enrice in Cienfuegos telefoniert. Danach machen wir uns auf den Weg nach Cienfuegos. Wir nehmen Hernando noch mit bis Pinar del Rio. Die Fahrt dauert recht lange. Nach einem Tankstopp in Havanna, kommmen wir um ca. 16.00 Uhr in Cienfuegos an. Wir finden Enrice, er hat aber kein Zimmer für uns. Aber eine Bekannte von ihm gibt uns ein Zimmer mit Doppelbett, Klimaanlage und TV. Sogar eine eigen Dusche haben wir. Leider müssen wir auf eine Veranda wie in Vinales verzichten. Nach dem Nachtessen gehen wir ins el Palantino. Dort spielt eine Flamenco-Band. Danach sehen wir "Road to Predicion" auf englisch im Kubanischen Fernsehen.

Tag 11: 17.8.2003

Nach dem Morgenessen fahren wir hinaus zum Castillio de Jabra. Die Strasse dorthin ist die schlechteste die wir bis dahin befahren haben. Das Castillio diehnte zur Verteidigung der Meerengevor der Bucht von Cienfuegos. Hier waren einmal die grossen Piraten der Karibik zuhause. (Drake , ...) Danach sehen wir uns das Städtchen Jabra an. Plattenbauten wie in Ost-Deutschland vor der Wende, furchtbar. Die grösste und schönste Cupte Tankstelle ist dort, aber kein Especial Benzin. Wir fahren zurück und sehen uns den Rest von Cienfuegos an. Hübsche Konolialvillen sehen wir im untersten Zipfel der Stadt. Nach einem Imbiss beschliessen wir den Nachmittag am Strand von Rancho Luna zu verbringen. Uns geht das Lesematerial aus. Am Strand sind extrem viele Leute, ist auch öffentlich, und was sollen die Kubaner sonst machen ? Zum Znacht gibts Fisch. Der Ausgang im El Palantino ist nicht so gut, da keine Band spielt. Im Fernseher sehen wir noch Fidel zum Abschied.

Tag 12: 18.8.2003

Nach dem Morgenessen hohle ich das Auto aus der Garage, in welche ich es am Vorabend hinein manövriert habe. Auf beiden Seiten sind noch ca. 5 cm übrig. Nach der Fahrt nach Trinidad sehen wir uns das Städtchen an. Noch bevor Trinidater Boden unsere Füse berührt, haben wir eine Bleibe. Danach schauen wir uns ein wenig in Trinidad um. Den Nachmittag hängen wir auf unserer Veranda ab. Nach dem vorzüglichen Nachtessen von Omar gingen wir ins Casa de la Musica. Eine Salsa-Band spielte dort, wir tranken einige Mojitos!

Tag 13: 19.8.2003

Wir machen Trinidad unsicher. Noch vor dem Mittagessen gehen wir auf den Pico xxxxxx (180 MüM) Von dort hat man eine tolle Aussicht über die Gegend von Trinidad. Zum Mittagessen fahren wir an den Strand Playa Ancon. Danach gehen wir baden. Hier ist es sehr schön, karibisch, und es hat nicht so viele Leute, obwohl gleich daneben ein Riesenhotel steht. Es beginnt wiedereinmal zu Regnen. Wir fahren zurück nach Trinidad. Während des Aperos sprechen usn ein Schweizer und eine Spanierin an, welche gerade mit dem Bus angekommensind. Nach dem Abendessen sind wir wieder im Casa de la Musica am Mojitos trinken.

Tag 14: 20.8.2003

Die Reise nach Varadero ist anstrengend. Dort essen wir in der Strandbeiz Fisch (natürlich wie immer mit schwarzen Bohnen und Reis). Durch Zufall treffen wir hier Manuela, die uns das Hotel und den Flug bestätigt. Das Quattros Palmas ist übrigens ein 4-Stern Luxus-Bunker. Es ist alles wunderschön, Zimmer, Pool und Strand. Nach dem Einchecken gehen wir als erstes Baden. Danach relaxen wir einwenig und gehen vor dem Nachtessen die Zigarren kaufen. Zum Znacht gibt es Paella. Wir möchten den letzten Abend in einer Salsa-Bar geniessen, jedoch hat keine der Bars in der Umgebung eine Band. Das vom Hotel gebotene Programm ist leider sehr einschläfernd. (oder sind es die Mojitos?)

Tag 15: 21.8.2003

Die Heimreise ist etwas Mühselig. Es dauert ewig, und man kann nicht richtig Schlafen im Flugzeug. Aber wir kommen nach Hause, wo uns Hedi mit eine Brunch erwartet.